Die 10 schönsten Sommerziele in Europa

Slowenien

Das smaragdgrüne Band der Soca aus dichten Wäldern und weißen Felsen, liegt im Herzen der Julischen Alpen. Atemberaubend ist der nordslowenische Fluss, mit seinem glasklarem Wasser. Hier findet man hervorragende Übungsstrecken für´s Rafting. Es ist ein reines Paddelparadies für alle Schwierigkeitsstufen. Auch Anfänger finden hier optimale Bedingungen, um das faszinierende Spiel mit dem Wildwasser zu lernen. Es wird zum Beispiel auch von der Prijon-Kajakschule in Cezsoca fünftägige Kurse angeboten. Hier werden den Teilnehmern anfangs auf stehenden Gewässern essenzielle Grundtechniken beigebracht (Ein- und Aussteigen), stressfreies Kentern und verschiedene Schlagtechniken. Anschließend werden in den folgenden Tagen die Grundtechniken im kühlen Wasser umgesetzt und vertieft.
 

Ostsee

Dar OstseeEiner der eindrucksvollsten Regionen Deutschlands erstreckt sich an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns. Die ca. 45 Kilometer lange Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, liegt zwischen Bodden und dem offenem Meer. Hier findet man den spröde Charme von Wind und Wellen der Natur, in seiner ganzen Vielfalt. Wer will schwingt sich am besten auf den Sattel und folgt der ungefähr 210 Kilometer langen Rundtour von Ribnitz-Damgarten. Unterwegs finden sich feinsandige Strände, geschwungene Dünen und zerklüftete Steilufer. Zwischendurch laden traditionsreiche Ostseebäder zum Pausieren und Flanieren ein. Ein Teil der Strecke befindet sich im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, in dem sich der märchenhafte Darßer Urwald befindet. Im Herbst kann man außerdem ein besonderes Spektakel beobachten, wenn bis zu 60.000 Kraniche auf dem Weg nach Süden in den Windwattgebieten rasten.

Ligurien

Eine steil abfallende Küste, die sich rund über 12 Kilometern erstreckt. In der sich fünf verschachtelte pastellfarbene Dörfer über das türkisblaue Meer erheben. Willkommen in der Cinque Terre, die "Fünf Länder" an der Ligurischen Küste. Über Jahrhunderte waren die malerischen Dörfer über Land nur zu Fuß zu erreichen, und auch heute noch erschließt sich der ganze Reiz der Region nur dem, der sie durchwandert. Sentiero Azzurro (der gr. Klassiker) folgt den uralten Saumpfaden der Einheimischen von Riomaggiore über Manarola, Corniglia und Vernazza bis Monterosso. Man sollte bei den etwa fünf Gehstunden reichlich Zeit für Einkehrpausen und Besichtigungen einplanen. Abschließend geht es durch dem Alta Via, der auf etwa 40 Kilometern durch das Obergeschoss der Cinque Terre führt

Sardinien

Die abenteuerlichsten und anspruchsvollsten Treks Europas finden sich an der Ostküste Sardiniens. Der legendäre Sentiero Selvaggio Blù. Seinen Namen trägt der "Wilde Blaue" nicht von ungefähr: Sieben Tage lang geht es unmittelbar an der Seite des leuchtenden Meers durch die abgeschiedene, überwiegend weglose Küstenregion zwischen Santa Maria Navarese und Cala Gonone. Hier kann man die urwüchsige Naturkulisse, dramatischen Steilklippen, tief eingeschnittenen Canyons betrachten. Durch 45 Meter lange Abseilstellen und Kletterpassagen lässt sich die Naturkulisse erkunden. Wer möchte kann an zehnstündigen Etappen teilnehmen. Man muss dafür aber auch die nötige Kondition mitbringen. Da auch die Orientierung und Trinkwasserversorgung am Weg problematisch sind, gehen nur sehr erfahrene Wildniswanderer die Strecke auf eigene Faust - alle anderen nehmen sich besser einen Guide.
 

Comer See

Die wilde Grigne-Gruppe thront bis zu 2410 Meter hoch über dem Ostufer des Comer Sees. Hier ist eine Bastion aus erodiertem Dolomitgestein, aus dem zersägte Grate, schroffe Zacken und kühne Felstürme. Viele Klettersteigen sind eine besonders spannende Möglichkeit, das Steinlabyrinth zu erkunden. Zu den Filetstücken zählen zweifellos die Direttissima und der Sentiero Cecilia, die sich über Leitern, exponierte Bänder und leichte Kletterstellen hinauf zur Grignetta (2177 m), dem Südgipfel des Massivs, schrauben. Die knapp vier bis sechsstündige Tour startet in Piani Resinelli, je nach Wegwahl. Es lassen sich fantastische Felsformationen und atemberaubend Tiefblicke bestaunen (Schwindelfreiheit und Trittsicherheit vorausgesetzt). Wem der Sinn nach mehr steht, nimmt anschließend noch die Überschreitung des nördlich gelegenen Hauptgipfels Grignone (2410 m) mit. Die dreitägige Panoramatour der Extraklasse lässt sich dank mehreren Hütten individuell einteilen.

Kroatien

KoratienHohe Berge, malerische Buchten, blühende Macchia und duftende Pinienwälder sind Markenzeichen Kroatien. Stille Dörfer und quirlige Häfen - die Inselwelt vor der zerklüfteten kroatischen Küste bietet eine Fülle an kulturellen und landschaftlichen Eindrücken. Wer abseits der touristischen Pfade ebenfalls Entdeckungen machen möchte, erkundet das Archipel zum Beispiel auf einer Süddalmatien-Kreuzfahrt für Radfahrer. Von der Unesco-Welterbestadt Dubrovnik sticht man dabei mit einer Segelyacht zu einer einwöchigen Rundtour in See. Auf dieser Route liegen viele bekannte Inseln wie Hvar, Brac und Korcula. Wer die kaum besuchten Inseln besuchen will ist hier in Mljet und Lastovo genau richtig. Man kann täglich bis zu 50 Kilometer Erkundungstour mit dem Mountainbike erkunden, bevor das Programm am Abend auf dem schwimmenden Hotel beim Abendessen unterm Sternenhimmel ausklingen kann.

Schweden

Schweden steht für klare Flüsse, ochsenblutrote Holzhäuser, märchenhafte Wälder und glitzernde Seen. Die Provinz Småland ist ein Stück Schweden wie aus dem Bilderbuch. Das Tourist Camp Långö Tomteholm am Ruskensee bietet ein ideales Basislager für einen Urlaub in Astrid Lindgrens Heimat. Man wohnt in einem der urigen Ferienhäuser in unmittelbarer Nähe des fischreichen Gewässers, hier reicht die Palette vom einfachen Hausboot Ulf bis hin zum elegant eingerichteten ehemaligen Mühlhaus Troll. Einer der beliebtesten Aktivitäten, ist das Angeln im berühmten See. Wer es sportlicher mag, umrundet ihn auf einem 60 Kilometer langen Radweg, folgt den vier Etappen des Munkaleden-Wanderwegs. Es steht eine Elchsafari zur Verfügung, oder man erkundet die Region bei einer zweitägigen Kanutour auf dem Fluss Vrigstadsån.
 

Cornwall

Land‘s End, das klingt ein bisschen wie der Schauplatz eines Fantasyromans. Mystisch genug sieht er aus, der westlichste Zipfel Großbritanniens, an dem sich die Granitklippen dramatisch in den tosenden Atlantik stürzen. Wanderer, die die berühmteste Attraktion Cornwalls sehen, aber auch die weniger bekannten, nicht minder reizvollen Küstenabschnitte im Norden und Süden der Landzunge kennenlernen möchten, folgen einem Abschnitt des South West Coast Path, z.B. von St. Ives nach Penzance. Auf rund 70 Kilometern geht es durch Heidelandschaften hoch über dem Meer, vorbei an alten Minen und Leuchttürmen, zu Schmugglerhöhlen und wellenumspülten Steinskulpturen.

Korsika

Über 1000 Kilometer Küste, mehr als 70 Zweitausender, dazwischen würzige Macchia, tiefe Wälder und wildromantische Schluchten. Ganz oben auf der Sehnsuchtsliste vieler Outdoorer steht Korsika. Es hat sich längst das Wandergebiet „Gebirge im Meer von“ etabliert. Ach Mountainbiker finden hier ein enormes Potenzial und tolle MTB-Touren auf Korsika. Die Palette reicht von einfachen Küstenstrecken, etwa von der Rondinara-Bucht zur auf Klippen thronenden Altstadt von Bonifacio, bis hin zu anspruchsvollen Gebirgstrails wie der achtstündigen Tour von der Restonica-Schlucht zum idyllischen Lac de Nino, die mit rund 2350 Höhenmeter zu Buche schlägt. Man braucht jedoch gutes Kartenmaterial wenn man nicht mit einem ortskundigen Guide losradelt, sowie eine Portion Abenteuerlust und Pioniergeist.

Provence

Unter Kletterern genießt der Süden Frankreichs mit seinen gesprenkelten Kalksteinwänden einen besonderen Ruf. Wer hier die ersten Ausflüge in die Vertikale unternehmen möchte, findet rund um Orpierre optimale Bedingungen. In der Provence liegt das mittelalterliche Dörfchen. Umringt von einer spektakulären Felsarena, in der rund 500 perfekt eingerichtete Routen befinden, laden herzlich im Kampf gegen die Schwertkraft. Alle zehn Sektoren lassen sich vom Ort aus zu Fuß erreichen. Etwa nur 10 Gehminuten entfernt finden sich viele Klettertouren in der Provence "Château" (ab dem vierten Schwierigkeitsgrad). An heißen Tagen kraxelt man hier nachmittags im Schatten, ebenso wie im Sektor "4 Heures", der mit genussvollen Reibungsklettereien lockt.